22. & 23.08. Vancouver

23.8.2014
Hans Dampf in allen Gassen
oder  "right price, right time, right here"

Da wir jetzt (bei uns ist es 20:00 Uhr) noch mal die Stadt unsicher machen, müsst ihr auf den kompletten Tagesbericht und die restlichen Fotos noch warten...
Bis nachher!


So ihr Lieben, jetzt bin ich wieder da und stelle fest ich bin echt reif fürs Bett, somit tippe ich erst weiter, wenn wir hier Vormittag haben, bei euch früher Abend. Ich hoffe ihr haltet es so lange aus, ich könnt ja schon ein paar Fotos gucken, wer sich die Spannung bewahren will, einfach nachher noch mal reinschauen.

So nun sitzen wir am Flughafen, haben gerade eingecheckt und haben jede Menge Zeit zum Tippen.

Zum Tagesbericht, durch Chinatown sind wir gekreuzt, bunt ist hier alles, die Beschriftungsindustrie hat kein Erbarmen mit uns, hier wir alles an Farbe, Form und Schrifttypen gemixt. Ähnlich wie das ganze Land alles mixt, an Kulturen, Sprachen, Lebensweisen. Alles ist erlaubt, nichts begrenzt, alles scheint möglich.


Sogar die Straßenschilder passen sich hier an, wenn man bedenkt, dass von den 2 Mio. Menschen in Vancouver 1 Mio. Asiaten sind, wirkt das Verhältnis der Schriftartproportionierung etwas unausgeglichen.

Ach dieses Lampiongetüddel und das ganze Bunte liebe ich auf den Fotos, wie aus einer ganz fremden Welt.

Ching-chang-chong hier lebt Familie Wong... glaub ich jedenfalls.

Das Eingangstor fremder Kulturen, isses nicht schön, die machen es einem aber auch einfach mit den Fotomotiven.

Noch ein paar Eindrücke.




Und tatsächlich qualmt es hier aus den Gullis, wohnt das jemand? Dann hat er sein Bügeleisen angelassen. Ich hoffe das sind keine heißen Hinterlassenschaften...


Das ist die Lions Gate Bridge, auf der stecken wir leider 10 Minuten im Berufsverkehr fest und müssen stehen, für jemanden mit extremer Höhenangst am Steuer eines Autos, eine besondere Herausvorderung (der Beifahrer wird da schon mal rüde angepault, aber 5 Minuten später hatte er mich wieder lieb).



Heute fahren wir mit euch noch einmal die schöne Strecke von Vancouver nach Whistler, einer der angesagtesten Wintersportorte in Kanada. Hier kann man jede Sportart genießen, solange sie nur mit dem weißen Element zu tun hat. Im Sommer jedoch gehört die Stadt den Bikern und Skatern, natürlich nicht in der Stadt, hier wird brav abgestiegen, kein Scherz!
Außerhalb gibt es geheime Pisten der Biker, die abseits der normalen Straßen in die tiefsten Wälder führen. Macht euch mal den Spaß und gebt bei Youtube Whistler Biken ein, ihr werdet Bauklötze staunen.

https://www.youtube.com/watch?v=5mD3yJ60mrkhttps://www.youtube.com/watch?v=5mD3yJ60mrk


Gut, dahin sind wir mit euch unterwegs, kurz vorm Light House Park biegen wir in einen Privatweg und zeigen euch das Wasser. Die Nachbarn wollen nicht gestört werden, lassen uns aber wenigstens 3 Meter, um ans Wasser zu kommen und einen verschämten Blick auf die Rückseite der Residenz zu werfen (oder das was die Mauer an Blick freigibt). 








Wie die Kanadier ihre Wochenendbedürfnisse transportieren kann man hier ganz nett sehen, man nehme ein Kanu, werfe zur Beschwerung ein paar Scheite Holz drauf und lässt einfach die Klappe offen, da wird nix zusätzlich gesichert, passt schon.

Auch in Whistler war eine Station der Olympischen Winterspiele 2010, aus diesem Grund ist die Straße verbreitert und bequem 4spurig ausgebaut worden, da sprengt man das, was im Weg ist schnell mal weg und schafft Platz. 

Der Ausblick ist schön und wer Zeit hat darf diese Strecke gerne fahren.

Damit man vor lauter Ausblick gucken nicht gegen die Felsen fährt, haben sie hier vorsichtshalber mal ein paar bewegliche Touristenabhalter an den Berg montiert.
Fasziniert habe ich erst auf dem Rückweg festgestellt, dass auf der anderen Seite Bahnschienen verlaufen.


Im Ort Squamish ragt eine steile Felsformation vor uns auf "The Apron", hier wird fleißig geklettert und wer sich übernimmt, auch gerne mal mit dem Helikopter wieder runter gebracht.






Bikers mit schweren Machinen gibts wie Sand am Meer, aber haben die alle am Lenker einen Getränkehalter für Cola von Mc's?








Die Gletscher in der Ferne sehen ganz attraktiv aus, leider gibt es davon  so viele, dass ich nicht sagen kann wie diese heißen.



Interessante Schilderbeschriftung das ist Squamish-Indianisch und das sieht man hier oft.


Auf dem Rastplatz ein interessantes "Wildtier", wer hätte gedacht, dass ich heute eines sehe, er war blau und hatte ein Häubchen auf dem Kopf.

Und mal ehrlich, lieben Gruß an die Zivilisation, er stand auf Riffle-Chips (ey, nicht von mir, die lagen da).


Noch ein paar nette, aber sicherlich unerschwingliche Hütten in den Wäldern mit Blick auf den Rest der Welt.


Und schon sind wir in Whistler, leider muss ich sagen heute war der Weg das Ziel und somit verweilen wir hier nicht länger, sondern drehen gleich wieder um, kein Scherz, wer Whistler will muss im Block von letzten Jahr nachsehen, dort gibt es lang und satt Whistler.





So sieht das dann aus, wenn's gleich den Hügel runtergehen soll.




Ich bin total begeistert, das das fließende Gewässer hier fast immer so grün-blau ist, bei uns wäre es wohl eher braun-moddrig.











Auf dem Rückweg nehmen wir noch einmal die Gletscher in Augenschein.









Und sehen in der Wand tatsächlich zwei Kletterer.






Zurück in Vancouver noch ein wenig Architektur für euch und...



...natürlich wieder ein Dachgarten.


Stellt euch das Motiv in Großburgwedel an der Hauptverkehrsstraße vor, wow, cool!


Nach ein paar Stunden Ruhepause beschließen wir noch einmal die Stadt unsicher zu machen, denn wie das Werbeschild eines Marklers uns klar macht:



Ja, wir sind am richtigen Platz, zur richtigen Zeit und dass alles auch den richtigen Preis hat zeigt uns dieses Hotel, an dem wir regelmäßig vorbei kommen, zum Glück reichte unser Geld für eine bessere Absteige, so vertrauenserweckend sieht diese hier nämlich nicht aus.


Abends versucht man die Eingänge vor "Schlafgästen" zu schützen.


Unsere kurze Fahrt führt uns durch Gastown,...
hier herrscht schon emsiges Abendtreiben.




Und ein Nachtwächter mit Laterne führt Touristen durch das Nachtleben. Sorry, besser gings nicht, Autoscheibe + Dunkelheit + Überraschungseffekt = Foto geht so!


Am Hafen helfen mir dann die Begrenzungspfähle die Flugzeugtankstelle ohne Wackler abzulichten.


Und die Promade sieht abends auch ganz nett aus.





Dieses Holzhäuschen steht in luftiger Höhe und zwar echt schief, selten erwischt man das Motiv ohne nervige Touris.


Und falls man ein wenig Kleingeld übrig hat kann man sich so etwas vor die Haustür legen.


Bei der Skyline nicht die schlechteste Wahl.


Die Fotos habe ich im Auftrag meines Mannes gemacht, liebe Grüße an seine Kolleginnen von der Praxis. So offensichtlich arbeitet man hier in Vancouver an seinen Patienten. Da wird der Zahnstein direkt auf der Promenade entfernt, von wegen Angst vorm Zahnarzt, hier gibt es eine echte, begründete Angst vorm Zahnarzt-Stalking an der Schaufensterscheibe, liegt voll im Trend.


Direkt nebenan Wohnungsdeko vom Fensten. Für die Männer, die sich jetzt fragen, kann das weg oder macht das Sinn. Es ist hübsch, es ist aus Glas und es ist Deko, ja, da kann man kaufen, man muss aber nicht!






Dieses Bild ist für dich liebe Juliane, ich habe es gesehen und musste es einfach für dich fotografieren und halt dich fest es hängt bei Sotheby's. Ich habe für deine Bilder schon mal was klar gemacht ;) ich hoffe es ist dir recht.




Lichtspiele spät am Abend.


Und diese Kugel kennt ihr ja schon, sie ist abeds schön beleuchtet, vermutlich damit die Kanadier nicht gegenfahren.


Nachricht des Tages, hier ist Diesel teurer als Normalbenzin, haha, verkehrte Welt! Liegt wahrscheinlich daran, dass wir auf der anderen Seite der Erde sind, naja fast.



So ihr Lieben, das war mein nachgereichter Tagesbericht!


Das war unser letzter Abend in Kanada.
Morgen gehts zum Flughafen, aber vorhr haben wir noch einen netten Tag vor und, wir müssen ja erst um 17 Uhr am Flughafen sein. Und bis dahin kann ja noch einiges geschehen.


Es grüßen euch, die fast schon eingebürgerten Kanadier
Edda & Christian
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22.8.2014
"Alice im Wunderland"
oder auch heute Bloedel'n wir 'rum

Das ich diesen Tag doch noch erleben darf an dem mein Mann zu mir sagt "Schatz heute gehen wir wieder Blumen gucken", ich dachte ich höre nicht richtig. Vor lauter Schreck habe ich doch meine Spiegelreflex vergessen mitzunehmen, hmpf. Gut das muss auch so gehen.





Es geht also zum "Bloedel Conservatory", 500 Blumen und über 200 Vögel erwarten mich dort und mein Mann weiß gar nicht, was er sich antut, als er mich alleine in die Rundkuppel gehen lässt. Mein, "na, dann werde ich mich mal austoben gehen" hat er geflissentlich überhört und dachte wohl ich sei in 10 Minuten wieder da. Ha, nicht für 6,50 pro Adult, das wollen wir mal richtig ausnutzen. Im Gegenteil zu den Asiaten gehe ich im Schneckentempo von Pflanze zu Pflanze, jeder Stengel wird beäugt und so sehe ich wieder mal Dinge, die andere nicht warnehmen.


Kommt ihr mit mir? Wer keine Lust hat auf Blümchen und Vögelchen, kann ja mit meinem Mann draußen warten...


Christinchen, ein Frosch...


Gleich am Eingang, ziemlich weit oben, ein in Afrika beheimateter Turaco. Die Turakos (Musophagidae) sind eine Familie tropischer, mittelgroßer, meist sehr bunter Vögel und
erreichen eine Größe von 36 bis 75 Zentimeter.









Schau Bianca, ich hab' sie extra 'ne Runde im Kreis schwimmen lassen ;)


Das sind Carmen und Maria, Grünflügelaras, sie gehören zu den zweitgrößten Papageien der Welt. Sie werde 50-60 Jahre alt.



Hey, noch ein hübscher cremefarbener Ara...



...und mal ehrlich der guckt uns doch ganz schön wissend an, oder? Ich fühlte mich noch Minuten später beobachtet. Ich stand immerhin 6 Meter weiter weg hinter Palmenblättern.





Und diese Freunde waren mal ganz nett ohne engen Käfig und blöde Ministange anzusehen. Haben Wahnsinnskrach gemacht und sich köstlich amüsiert, ganz weit oben im Blätterdach. Und wer von euch kann mir sagen wie man Männchen und Weibchen unterscheidet?

Blau und braun - wofür steht die Färbung der Nase?
Für erwachsene, gesunde Wellensittiche gilt in den meisten Fällen die einfache Regel: Weibchen haben eine braune Nase, bei den Männchen ist sie blau. Na, geht doch! Google sei dank!





Gerne würde ich euch sage, was das für ein Vogel ist, (ich stehe auf Rot), aber leider war der nicht auf meiner "Bird Watcher's Check List".
Na, sagen wir einfach das ist ein besonders fetter Spatz mit extremen Sonnenbrand dritten Grades.


Ein Blau-Gold Ara mit Namen "Art", Geburtsort Südamerika.










Das ist Malibu, ein Gelbhaubenkakadu, seine Heimat ist Australien, Neu Guinea und Tasmanien, er kann über 80 Jahre alt werden.









Was für ein Fächer! Der war sicher drei Meter im Durchmesser.



Unverkennbar ein Regenbogen Fink, wie könnte es auch anders genannt werden, das Kerlchen, volle Kanne in den Tuschekasten gefallen, ob er in der Schule gehänselt wird?


Er dagegen ganz sauber, ein weißer Kanarienvogel, heißt sicherlich "Weißer Riese" oder "Atta".




Typischer gelber Kanari, fast schon langweilig.


Dieser Typ hat sich eher rar gemacht, plusterte sich aber dann voll auf, das ist ein Zebrafink (Taeniopygia guttata) ist eine Art der Familie der Prachtfinken.


Voll fluffig, aber aber echt schwer zu Fotografieren, da supernervös.


Die Safranammer (Sicalis flaveola) ist eine Vogelart aus der Familie der Ammern (Emberizidae), die oft als Ziervogel gehalten wird. Der drehte mir immer ungnädig den Rücken zu, dann nicht!


Der Senegalamarant (Lagonosticta senegala) ist eine afrikanische Vogelart aus der Familie der Prachtfinken.


Auch die nächsten beiden Herren standen leider nicht auf meiner Liste. Somit sterben wir dumm, jedenfalls was diese Vögel angeht.






Dieser jedoch ist ein oranger Bischof (Euplectes franciscanus) ist ein Weber aus der Familie Ploceidae. Plustert sich voll auf und sieht dann aus wei ein dicker Bienen-Tennisball.
 
Diese hübschen Blüten waren so groß wie Tortenteller, vermutlich schnappt sie zu, wenn ein Handtaschen-Fiffi vorbeikommt.


Diese Kleinen mussten jedoch beschützt werden, nachdem ein pickeliger asiatischer Teenager mit seinem Handy mehrfach auf die Blätter geschlagen hat, habe ich ihn mehr als strafend angesehen, (so ein Blick unter dem ein Teenie die Füße zu Eis gefrieren) der nahm fluchtartig Reisaus und ich hatte die Pflanze für mich alleine. Nach Kontrolle, ob es ihr gut geht und ein paar Sekunden liebevoll neckendem Objektiv ein- und ausfahren rollte sie dann auch erleichtert ihre Blätter aus, eine Mimose!


Ein Königs-Ara Namens Ruby. Seine Freundin Kiwi in frischem Grün hat leider die ganze Zeit den Kopf unter dem Gefieder behalten.



Mann, hat mein Mann erleichtert geguckt, als ich wieder aus dem Tropenhaus kam,  er dachte wohl ich sein einer fleischfressenden Pflanze zum Opfer gefallen und wollte mich gerade retten kommen (gut ist ja auch 1,5 Stunden her seit unserem letzten Kontakt).


"Bronze People Statuen" im Queen Elizabeth Park mit Blick auf Vancouver.
 

Und der Park ist auch ganz nett.


Mein Mann, der beste Ehemann von Allen, mit Skyline von Vancouver.


Und problemlos hält er das Stadion in seiner Hand, ja, mein Mann kann...
Das BC Place Stadium ist ein Mehrzweck-Stadion. Es ist das Heimstadion des Canadian-Football-Teams BC Lions und der Fußball-Mannschaft Vancouver Whitecaps FC.
 
Wer hat denn hier seine Fußabdrücke hinterlassen?



Und plötzlich geschieht es, der Typ rückt mir doch echt auf die Pelle...


... echt aufdringlich diese Kanadier, bin ihn kaum wieder los geworden.



Die Anderen waren ja ganz nett und haben sich gleich mit uns fotografieren lassen.









Blick auf einen Teil von Downtown Vancouver mit der Science-World-Kugel.
 
Und noch einmal das Stadion.


Am nächsten Aussichtspunkt, an dem man mal nicht Parkgebühren abdrücken muss, wird fleißig geschleppt. Fauler Sack und der Kleine darf die ganze Arbeit machen.


Und dieses Kreuzfahrtschiff hatte sich gerade mit seinem großen Bruder inhaltlich über die ganze Stadt ergossen, schwupps hatte Vancouver mal eben 10.000 Leute mehr in der City.


Damit wir pünktlich unsere Kabine erreichen hat mein Mann dann auch gleich angefangen ein Floß zusammen zu bauen, ...


... hat dann aber doch einen Raddampfer herangewunken, der uns übergesetzt hat.


Ansonsten gibt es in der Stadt noch ganz andere Möglichkeiten der Fortbewegung, wer sich erst einmal einen Überblick verschaffen will, fährt mit "Larry" dem Busfahrer der Hop-On Hop-Off Busse, aber achtet darauf, dass er die Handbremse anzieht.


Oder ihr bestellt euch gleich was Vernünftiges. Darunter geht ja mal gar nichts.


Wo diese beiden Damen hinwollten steht in den Sternen, das Event hätte ich auch gerne besucht, P.S. wers nicht glaubt, die sind echt, es ging alles so schnell, dass ich auch erst auf den beiden Fotos festgestellt habe, dass sie sich bewegt haben. (War ja schließlich aus dem Auto fotografiert, beim Abbiegen).


Besonders nett der Gesichtsausdruck der Dame im Hintergund ;)
Und ich wette, die wollte zu ihrer Freundin Alice ins Wunderland.


Wir kreuzen noch ein wenig in Gastown rum.





Gastown ist ein historischer Stadtteil im Zentrum Vancouvers. Der Name stammt vom britischen Siedler John „Gassy Jack“ Deighton, der hier 1867 das erste Lokal eröffnete. Das berühmteste Wahrzeichen des Stadtteils ist eine Dampfuhr. Der Ort wuchs rasch als sich eine Sägemühle und ein Seehafen ansiedelten. Schnell wurde es ein Handels- und Finanzzentrum.






Wir sind auf dem Weg in eine Shopping-Mall. Erstes Ziel der Apple Shop, das ist Pflicht. Ich zähle 40 Angestellte in blauen Shirts und bin begeistert, so viel Beratung habe ich in Deutschland noch nie auf einem Haufen gesehen, denn sooo groß ist der Shop nun auch nicht, wenn man bedenkt, dass vielleicht 80 Kunden im Laden waren, ein guter Schnitt für zufriedenstellende Beratung.





Yes, I am Downtown.



Und Geschäfte gibt es hier zum Verlaufen viele.





Natürlich auch für meinen Mann, nein, er ist nicht kollabiert, aber fast.


... und wie man am Gesicht sieht, habe ich voll keine Ahnung von Polyester.



Endlich haben wir auch die Tassen erjagt, die müssen allerdings in Handgepäck, sonst ist der Koffer zu schwer.


Schuhgröße 18, voll süß, oder?
Mein Mann guckt irritiert (mein Sohn ist 18 und trägt Schuhgröße 47).



In der Tiefgarage trägt man Lackierung mattschwarz.


Echt edel, aber das Glitzernummernschild hätte man sich sparen können.


An der nächsten Kreuzung bekommt jemand sein Essen auf einem Servierwägelchen über die Straße geliefert, Sachen gibts, tststst. 


Und die Polizei sieht hier echt gut aus, was sage ich, das Motorrad sieht gut aus (mein Mann liest ja mit).


Und der Mann aus den Bergen ist voll in der Zivilisation angekommen, wahrscheinlich Wat'sAppt er gerade mit Heidi.



In der Stadt brodelt es, Menschenmengen schieben sich die Straßen entlang und machen ein Abbiegen fast unmöglich. Naja 10.000 sind ja gleich wieder verschwunden...
Besonders, wenn man bedenkt, dass es so lustige Schilder gibt wie: links abbiegen verboten zwischen 3-6 pm, aha!






Douglas Coupland ist mit seiner Ausstellung in der Artgallery von Vancouver, echt toller Künstler, fast so schön wie Blümchen angucken, Schatziiiiiii? 


Und auch immer wieder beeindruckend das Gebäude der Bibliothek mitten in der Stadt.





Wie ein römisches Amphitheater aus längst vergangener Zeit kommt sie daher.


Science-World-Kugel
 
Leider gibt es auch das in der Stadt, Menschen, die ihr Hab und Gut obdachlos durch die Straßen schieben. Ich habe erst überlegt das zu fotografieren, ich finde jedoch, das gehört ja leider auch zum Leben dazu.


Diese Herrschaften leben im Park und fühlen sich hier wie Zuhause.


Vor dem Science Center noch eine interessante Ballkonstuktion gefertigt aus Metall, in emsigem Trott zieht ein Zahnrad Bälle eine Stiege hoch, um sie dann durch zig Schrauben, Bahnen, Geräuschkulissen wie Klanghölzer und Klangschalen abwärts rollen zu lassen. Das Ding war riesig und nicht nur bei Kindern beliebt.


Dieses Instrument ermutigt Kinder sich sportlich zu betätigen die Kugeln werden mit Pedalkraft nach oben transportiert und fallen erst, wenn eine bestimmte Strampelenergie aufgewendet wird.
Früher brauchten wir einen Pappkarton oder einen Sandkasten, man musste uns nicht erklären wie man sich bewegt, arme Welt... ;)



Zum Glück radeln hier auch schon ganz kleine Kinder, ganz von alleine.


Ok, das Foto ist nicht das Beste, aber das ist ein Copyshop, gut die Fassade und die Außenwerbung könnte mal etwas Farbe vertragen, vielleicht gehe ich mal aushelfen.






Diese Frachter warten angekettet auf ihre Fracht, wie wir uns erinnern, entstehen in der Nähe von Wetaskiwin gerade Tonnen an Getreide, das in alle Welt verschifft werden will, es muss nur noch hier her kommen...





In Küstennähe sind die Häuser schon aufwendiger und schöner und sie haben ein bisschen mehr Platz zum Nachbarn, tja Geld regiert die Welt.


Apropos Beschriftung und schön, auch hier gibt es gewaltige Unterschiede, manche Ladenbesitzer haben sicherlich seit Eröffnung vor 20 Jahren nichts mehr daran gemacht...


... Andere wieder geben sich größte Mühe aufzufalle, um jeden Preis.



Ich will gar nicht wissen von wie vielen Kinderhänden der schon begrabbelt wurde. 
Aber kein Wunder, das ist ja so gewollt.


Unsere Ausbeute des heutigen Tages an Shoppingergebnissen: ein Shirt, zwei Tassen, na, geht doch noch, das uns das Ganze, haltet euch fest 14 Dollar Tiefgaragenparkplatzgebühren (uff ein langes Wort) gekostet hat, erwähne ich nur am Rande. Dafür habe ich schließlich keine Schuhe gekauft, so haben wir das Geld wieder drin.





So ihr Lieben, inzwischen ist es bei uns 23:13 Uhr und ich bin hundemüde.
Wir sehen uns Morgen bei unserem fast letzten Tag in Vancouver.

Aus dem Land des Ahornblattes
grüßen euch
Edda & Christian
 

2 Kommentare:

  1. 14 Dollar für die Tiefgarage erscheint bei einem Kurs von 1,44 Dollar je Euro also ca. 10 Euro doch noch recht ziwil. Ich hoffe das war für den halben Tag! Schöne Bilder, bewundert Andreas

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  2. Man darf nicht vergessen, das war für 2 Stunden ;), aber ich war vorgewarnt, der Mann vor uns berappte 23 Dollar, Schnappatmung inbegriffen. LG Edda

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