und einbeinigem Federvieh
In Penticton gönnen sich die Einwohner einen besonderen Spaß, im Sommer wird mal schnell ein Gummireifen oder was auch immer gerade zu Hand ist auf den Kanal geworfen, der die Seen Okanagan Lake und Skaha Lake verbindet und mit der Strömung mehr oder minder schnell heruntergetrieben so weit einen die Luft treibt.
Wir fahren weiter auf der 3A Richtung Westen, von hier aus ist Vancouver schon ausgeschildert. Die Stadt Osoyoos liegt schon direkt vor der amerikanischen Grenze.
Unser Traumhaus liegt direkt am Wegesrand und unser Personal hat den Pool schon gefüllt.
Eine kurze Rast am Yellow Lake gibt einen schönen Blick frei...
... hier gibt es Rastplatz-Enten, die direkt bis zu meinen Schuhen laufen und diese anknabbern, echt frech.
Dann jedoch fällt unser Blick auf das Ufer gegenüber und dort steht er auf einem Bein...
Ich, die ich in Bio immer nicht so ne Leuchte war, würde vermuten das ist ein Fischreiher.
Da diese trockene erstaunlich abwechslungsreiche Landschaft jede Menge Früchte bietet, muss das natürlich mit einem echten Schilderwald beworben werden.
Wir durchfahren das Keremeos-Tal, erstaunlich fruchtbar und doch mit dem Charakter von Winnetou-Landschaft.
Hier ist kein Schild gedruckt, sondern brav mit der Hand gemalt, wir Designer würden hier pleite gehen.
Zu verkaufende Häuser eine Maklers werden mit riesigen Stühlen beworben, das fällt auf.
Auf der 3 geht es weiter durch den Stemwinder Provincial Park hinein in das kleine Nest Hedley.
Abenteuerlich, was alles so auf kanadischen Straßen fahren darf, fragt ja auch keiner nach.
Hier gibt es Käse von Holländern. Leider zu spät gesehen, sonst hätten wir gehalten.
Ha, ich sattle um und werde einfach Schildermaler ;)
Auf allerlei Gefährt kann man durchs Land reisen...
...doch so ist es sicherlich am anstrengendsten, Hut ab, die meisten Radfahrer sind Rentner.
Wir erwarten sekündlich Adler, Pumas oder wenigstens einen Kojoten, aber seufz, heute bringt die Natur leider nicht, das was wir erwarten.
Statt dessen einsamste Kirchen.
Einsamste Oldtimer...
Holzlaster ohne Ende und alle sind schneller als wir.
Die Rinder sind hier seltsamerweise alle tiefschwarz.

Eine kurze Pause am Bromley Rock Provincial Park.
Eine schnelle Durchfahrt durch Princeton zeigt uns, hier ist ebenfalls der Hund verfroren und Fuchs und Hase sagen sich auf der Straße Guten Abend.
Dieses hübsche Rehlein war mir ein willkommener Besucher vor meiner Kamera, mitten in einem Wohngebiet äugte es in die Vorgärten, wir haben uns mit dem Auto herangeschlichen, ist ja schließlich ein Wildtier, juchhu, als eine ältere Dame wutentbrannt aus dem Haus stürmt und mit einem nachdrücklichen Husch-Husch unser Motiv verscheucht.
Aha, Stefan hatte uns schon von dieser Plage berichtet, die niedlichen Glubschaugen "ernten" die ganzen Vorgärten ab und haben keine Scheu sowohl die Blumenrabatten, als auch die Gemüsegärten mit Haut und Haaren niederzumähen.
Diese Katzendame setzte sich auch dekorativ nieder, als unser Auto vorbeikam, das Foto ist extra für Tanja und Andreas. Und Hatschi, schnell weiter.
Wer noch nicht genug Rost am Auto hat, kann sich in dieser Gegend jederzeit ein Gefährt dazukaufen, die stehen hier in den Vorgärten, immer mit Schildchen "for Sale".
Endlich ein Bus für Edda, wohin auch immer unterwegs, sehr dekorativ schob er sich um die Kurven vor uns her.
Sekunden später eine Straßensperrung, hier war zu sehen, was passiert, wenn LKW-Fahrer zu schnell in die Kurve fahren (ihr erinnert euch an das nette Warnschild Achtung LKW kippt?). Hier lag er nun!
Inhalt auf der Straße, der LKW Totalschaden, seine Ladung sicherlich mehrere Tonnen Sägemehl wird gerade mit dem Mini-Bagger in den roten Container geladen. Was für ein Aufriss.
Weiter gehts die Busse immer vor uns her, Serpentinenfahren hält Christian wach, während ich schnell ein Nickerchen mache.
Und schwupps sind wir am Manning Park Resort angekommen.
Gut das Hotel war nicht unsere erste Wahl, mitten zwischen 2 Orten von jeweils 60 Kilometern Entfernung ist es jedoch auch das einzige am Platze und wir haben keine andere Wahl.
Im Winter ist hier ein Skigebiet, im Sommer startet man zu ausgedehnten Wandertouren. Zum abends den Kopf ablegen reicht es massig.
Da wir weder das eine noch das andere auf unserer Liste haben, wandern fällt leider für mich flach, bleiben wir hier nur eine Nacht und reisen Morgen nach Victoria weiter.
Ok, den gibt es noch als weiteres Wildtier, denn der war so riesig (40-45 cm), da bekam man es mit der Angst zu tun.
Gierig geguckt hat er außerdem.
Da wir hier leider keine Küche gebucht haben, fiel die Selbstverpflegung voll flach und wir sind im Restaurant essen gegangen.
Ja, das war empfehlenswert, erstaunlich soziale Preise, wenn man bedenkt, dass wir hier in der totalen Einsamkeit waren.
Wir gehen jetzt schlafen.
Und sehen uns Morgen wieder wenn es heißt
Victoria, Victoria, du bist die Schönste von Allen.
Edda und Christian
bevor es nach Victoria und Vancouver geht.






















































Hey, Kanadische Katzendamen. Tanja und Andreas sind begeistert!
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