21.08.2014
Sogar die Baustellen sind schön
oder Ja, endlich ein! Foto für Lena
Guten Morgen, seid ihr auch schon wach, nach ausführlichem Frühstück und dem Tippen des gestricgen Tagesberichtes stellen wir fest, die Tierwelt ist auch schon wach. Och, wie ist das süß! Knopfäugig hüpft es an uns vorbei, schnappt sich ein Nüßlein vom Baum und ist huschhusch auf einem Baum verschwunden.
Unser heutiger Weg führt uns nach Granville Island, einer kleinen Vanvcouver vorgelagerten Halbinsel.
Mama und Papa, dieses Foto ist für euch, sieht aus wie unser alter Campingbus, die fahren hier immer noch.
Das chinesische Viertel beginnt gar nicht weit von uns entfernt.
Und grün - gelb - rot lässt mich gleich ein Foto machen, ein Canabis-Laden.
Ach ja, schöne Autos gibt es hier.
Nach einigen Wirrungen im Kampf mit dem Navi erreichen wir das Eingangstor von Granville Island.Und fröhliche Schildchen weisen uns den Weg durch die nervigen Automassen, die anscheinend alle einen Parkplatz suchen, ich möchte gar nicht wissen, was hier an einem Wochenende los sein mag.
Ich drehe hier seit Stunden fröhlich meine Runden.... lalalalala!
Endlich haben wir einen Parkplatz, da haben anscheinend auch ein paar Andere für einen Parkplatz gebetet, deshalb hat's etwas länger gedauert mit der Anfrage.
Eine interessante Mischung aus Werkstätten, Ateliers und Fabriken gemischt mit Shops und kleinen Lädchen erwarten uns.
Hier wird mit Metall gearbeitet...
Alkohol destilliert...
Besen gebunden...
Und dann kamen wir an die wohl schönste Baustelle, die ich je gesehen habe: damit das Auge des Betrachters nicht allzu getrübt wird beim Anblick der Betonmischer, wurde in Front erst einmal ein Glaskasten mit allerlei sich bewegendem Krimskrams installiert.
Dabei leistet diese schlaue Möwe Aufklärungsarbeit.
Und dieser kleine Betonmischer ist genau so fleißig, wie seine großen Artgenossen im Hintergrund.
Selbst diese sind hübsch angemalt, unglaublich auf die Idee ist in Deutschland noch keiner gekommen, oder?
Der eigentliche Klopfer aber sind die angemalten Kunstwerke im Hintergrund, das sind Betonsilos, man glaubt es kaum, ein absoluter Hingucker, wie ich finde.
Schnell noch einen blauen Bauzaun mit Betonverzierung drumherum und alles ist hübsch und geht sogar als Touristenattraktion durch, sprich ich bin nicht die einzige, die fotografiert hat. Lasst uns ein wenig spazieren gehen durch die Läden und spürt etwas von dem Flair, den dieses kleine Viertel vermittelt.
Der Stoff, aus dem die Träume sind...
Seide, einen ganzen Laden voll...
Nicht nur der Verkauf davon, nein die Damen hier fertigen mit drei Webstühlen die feinen Gespinnste und man kann ihnen dabei zusehen.
Huch, da hängt ein ganzes Schiff, haben die hier nicht genug Wasser?
Doch haben sie und die Wikinger haben auch schon angelegt.
Hier wachsen Bäume auf den fantastischen Dachterrassen.
Und natürlich fahren auch hier sogenannte Aquabusse.
Eine schöne Kulisse, der Hafen zeigt sich bei diesem Wetter von seiner schönsten Seite.
Und natürlich haben wir auch neugierige Animals. Die Möwen sind hier so groß, da muss ich automatisch an Hitchcock "Die Vögel" denken.
Schatz, dieses Foto habe ich gemacht als du nicht hingeguckt hast, da hängt einer im 85. Stock und putzt die Fenster, huaahhh!
Weil hier so viel bunt ist habe ich mal ein wenig mit der Kamera gespielt.
Und die kam immer näher und suchte permanenten Augenkontakt.
Dann kam eine der vielen "Fresshallen" dran. Nur gucken, nicht anfassen und nix kaufen mein Schatz, ja Christian, ich mach ja nichts.
Ich stelle mir vor, dass nette kleine Asiatinnen in stundenlanger Heimarbeit Tausende von perfekten Kirschen polieren und sie mit kleinen Linealen zu Türmchen aufrichten, irgendwie abstrus.
Und die Auswahl an perfekten Früchten ist gar groß...
Ich finde dieser Spargel sieht aus wie Lavendel.
Die Erdbeeren waren aber garantiert Attrappen, obwohl gerochen haben sie ganz gut. Apropos Geruch, in dieser Halle bekam meine empfindliche Nase eine Geruchsexplosion nach der Anderen um die Flügel gehauen, alle 20 cm etwas Neues, Intensiveres, kaum daran gewöhnt wechselt der Geruch. Etwas fühlte ich mich wie in "Das Parfüm". Ich war die Nase, nicht das hübsche Mädchen, das nach Mirabellen riecht, denn das wird ja abgemurkst.
Chocolas - das verstehe ich auch ohne Übersetzer.
Und dann soweit das Auge blicken kann feinste Pralines, Schokolade vom Besten und wie kreativ, doch schaut selbst.
Hier ein Bild für Nici und Joachim, "O Canada" seufz.
Hier ein Foto für Jesus "Thank you! for all in my life!"
Man achte auf die entzückenden Namen "Ladybug".
"Funny Summer", ja den haben wir hier!
"Bumble Bee", das fand ich süß!
Für alle, die ihrem Schatz jetzt sofort sagen müssen: Ich liebe dich! (bitte erst erledigen, dann weiterlesen, danke!)
Wie sich die wohl anfühlen, wenn man sie komplett in den Mund steckt?
Ich sage nur Hot Pepper, wow!
Und dieses, Lena, ist das erste Foto heute für dich, sorry ich habe den Preis nicht wegretuschiert. Guckt es nicht nett!
Wer den Überblick verloren hat, hier noch ein kleiner Zusammenschnitt.
YES! Und nicht nur in Vancouver!
Oups mein Mann guckt schon angenervt, ok, ich muss mich trennen, tschüssi Sweetheart!
Weiter gehts im Schlaraffenland der Essenswaren, wie Käse...
... Gemüse..
... Backwerk...
Mjammjam Sahnetörtchen, volle Kanne auf die Hüften, schon beim Hingucken grad nen Kilo zugenommen.
... Süßigkeitenstände...
... mit passendem Namen.
Fruchttörtchen, wieder ein Kilo...
Cookiestände mit fantasievollen Formen.
Abfüllstationen für Öle, Essig und Gewürze...
Ich nehme an das waren Baiser-Törtchen, aber auf jeden Fall eine fragile Konstruktion und warum bitte sollte ich Schelm das anfassen ;)
Hinter Glas warteten Tonnen von noch zu backenden Apple-Pies.
Und wer davon die Nase voll hatte, die musste man nicht essen. Das sind Kindermützen keine Klorollenabdeckungen, obwohl...
Was auch immer das war, es sah sehr, sehr süß aus.
Uff, endlich erlöst, ich gönne meiner Nase eine Erholungspause und trete an die frische Luft, am liebsten läge ich jetzt hier drin, aber die hängt so hoch.
Mein Mann der Schelm!
Eine Stickerei, hier kann man gleich seine Sachen besticken lassen.
Cool, recycelte Fahrradschläuche zu Taschen verarbeitet ...
... und wer glaubt hier ein Objektiv vor sich zu sehen, der irrt, das ist ein Kaffeebecher!
Toller Laden, hier sieht man Sachen, die man sonst eher nicht findet.
Und das ist ein Foto mal nur für mich, die netten Damen haben im Hintergrund 3 T-Shirt-Direktdrucker, man sucht sich ein Shirt aus, sendet ein Foto per Mail, hat ja jeder dabei sein Handy und die Produktion beginnt sofort. Das ist interessant und hat wie man sieht sofort einen Abnehmer gefunden.
Hey Lena, hier ein weiteres Foto nur für dich!
Wenn man diesen Laden mag (heißt übrigens "make" und ich mag ihn, soll man... das erklärt sich von selbst ;)
Nettes Firnenschild vor der Tür. Natürlich aus Holz.
Liebste Sabine, das ist für dich, der Laden unserer Träume...
... nur Farbe, sonst nichts weiter, reicht aber doch zum Glücklich sein, oder?
Und die machen auch ihr Geld, geschäftige Chinesen betreiben diesen Laden und verkaufen vom Feinsten aufgekeilte Großformatbilder von den tollsten Aussichten und Ansichten Vancouvers, es ist schon eine tolle Stadt. Fotografieren verboten, versteht sich hier von selbst. Das Foto war aus der Hüfte geschossen, damits keine Schimpfe gibt.
Und hier noch ein Foto für Lena...
... Patrick ist mit seinen Freunden zum Zelten am Strand. Im Schaufenster von einem Outdoor-Klamottenladen gefunden und gleich abgelichtet.
Wollt ihr mal echt gut essen gehen, das bei The Keg.
Was auch immer mir das sagen sollte, ich fand lustig und habe ihn fotografiert.
Hier wieder ein Frosch für Christine. Schwer zu erraten bewachte er den Eingang zu einem Taucher-Equipementladen.
Die Brauerei von Granville Island.
Tausende von Plüschtieren in einem Schaufenster, das ist doch wieder ein Foto für ;) LENA!
In diesem Zug befindet sich eine Bäckerei für Leckerlis für die lieben Cats and Dogs der Kanadier,
Jetzt weiß ichs endlich, wer lesen kann ist klar im Vorteil, das ist ein Briefkasten der Canadischen Post.
Huch, was ist das, tatsächlich eine Dusche zum Erfrischen für Menschen, mitten auf einem belebten Platz, im heißen Sommer ist diese "Waschstraße" sicherlich nicht zu verachten.
Auch nett, die Dame geht shoppen, der Herr wartet im Schatten auf dem dafür vorgesehenen Stühlchen.
Und in diesem Wellblechschuppen fertigt Herr Schönheit aus Deutschland Gold und Silberschmiedearbeiten seit 1968.
Das war doch ein schöner Tagestrip durch Granville Island, unbedingt empfehlenswert, wie ich finde. Nehmt euch Kleingeld mit fürs Parken 1 Std. 3,50. Ja, das ist hier nicht Kleinburgwedel und die großen Scheine für den Rest. Bindet eure Frauen fest und lasst euch treiben, das ist es wert.
Back in town. Vorbei an grenzenloser Kreativität auf riesigen Hauswänden.
Toller Skyline...
... wundervollen Ausblicken, leider nicht für uns, schnief...
... bedrängte Häuschen, sieht aus als wolle das Hochhaus die Kleinen auf die Straße schubsen.
Hupps, gerade noch geschafft, die Banner der Lieblingsmannschaft (NHL) meines Mannes.
Da ist der Skytrain, der über der Stadt fährt.
Simone "say yes!" und der Becher rückt in Reichweite.
So meine liebe Bianca, mein Gatte hat sogar eine Schleife fahren müssen, damit wir dieses Motiv für dich einfangen können...
... an eine Billiard-Café, ein Koi-Karpfen.
Und noch einer.
Ansonsten gibt es nette Nachbarschaft, ...
... mit echt entzückenden Häusern, finde ich.
Home, sweet Home, das Steak ruft und das Schokoladeneis.
Und endlich auch unsere Betten nach diesem bunten, schönen Tag mit ganz viel Geruch und immerhin 125 Fotos für euch ;)
Es grüße euch ganz herzlich
Edda & Christian
20.08.2014
Was ist groß, rund und silbern und macht Männer glücklich?
oder "Dresscode on the putting green"
Ja, die Kanadier spielen Golf. Sie haben genug Platz und genug grünen Rasen, sie haben Sonne und sie haben Hügel. Mein Interesse für Golf reicht gerade mal soweit, dass ich weiß wie Golf geschrieben wird.
Denn das wonach uns heute begehrt hat auch nur ganz neben bei etwas mit Golf zu tun und die Geschichte geht so:
Lisa weiß um die Begeisterung meines Mannes für die weiße Sportart. Da die Saison der NHL hier erst in 14 Tagen beginnt, Sekunde ich muss meinem Mann kurz ein Taschentuch anreichen, hat sie sich für uns etwas ganz Besonderes einfallen lassen.
Die email erreicht uns vor wenigen Tagen, sie will sich mit uns im Stanley Cup treffen, aha, schnell mal gegoogelt, ist sicher ein schickes Restaurant in Vancouver. Aber trotz aller Bemühungen finden wir nichts. Nun muss ich dazu sagen, dass unser Übersetzungsprogramm manchmal seltsame eigene Wege geht und wir nicht immer alles korrekt verstehen, was die gebürtige Kanadierin uns mitteilen will.
Die Antwort kommt postwendend und ist irritierend, wir treffen uns zu einem kleinen Lunch im Seymour Golf und Country Club. Aber was hat das mit Stanley zu tun? Wir sind irritiert. Nach kurzem hin und her wird das Rätsel gelöst und mein Mann ist voll von den Socken. Der weltberühmte "Stanley Cup" wird genau an diesem Tag im Club ausgestellt.
Wer meinen Mann kennt weiß was jetzt kommt, (Schatz tut mir leid), "das ist sicher nicht das Original, das kann ja nur ein Duplikat sein".
Besonders irritierend für uns ebenfalls die Nachricht wir haben einen gewissen Dresscode einzuhalten, kein Cap, keine offenen Schuhe, am besten ein Hemd, kein Shirt mit Aufdruck, keine Jeans... aber sonst bitte ganz leger, aha!
Da ich in meinem Reisekoffer nur Crocs und T-Shirts aufzuweisen habe, ist das für uns eine echte Herausforderung, wir wollen ja als Deutsche in einem Kanadische Golfklub keinen schlechten Eindruck hinterlassen und die Lisa blamieren.
So steuern wir also pünktlich zur Lunchtime in Hemd und Bluse, die einzig verfügbaren, den Club an, das war übrigens die einzige Zeit in der wir mal keine Crocs getragen haben.
Lisa wartet schon auf dem Parkplatz auf uns, mit dabei Sohn Gavin, der Nachwuchsspieler in der Juniorenliga im Eishockey ist und mal Profi werden will.
Zuerst jedoch, bevor ich es vergessen, für meine weltbeste Angestellte das zweite Spezialfoto ;) schön dass es dich gibt, darauf ein YIPPEE.
Das ist Lisa aus Voncouver, sie ist die Freundin von Nici und Joachim, liebe Grüße an euch, einen tollen Kontakt habt ihr da hergestellt. Lisa du bist die Beste, wir sitzen hier in freudiger Erwartung auf der Terrasse der Golfclubs und sehen schon auf das Grün, harren der Dinge die da kommen mögen, anscheinend gibt es eine richtige Präsentation, aber es kommt noch besser.
Ein großer schlanker Mann schleppt das scheinbar tonnenschwere Gefäss herbei. Das ist tatsächlich Martin Jones der Torhüter vom aktuellen Stanley Cup Gewinner LA Kings.
Für alle, die so unbeleckt sind wie ich, das ist ein Eishockey-Club und dieser silberne Pott ist der heilige Gral unter den Pokalen der Mega-Pokal der NHL, der Profiliga im Kanadisch/Amerikanischen Eishockeysport, mein Mann hat gesagt der besten Liga der Welt. Der vor dem jeder Fan niedersinkt, natürlich nur in seinen Träumen, denn wer hätte gedacht, dass man da mal näher als von der heimischen Couch zum Fernseher an ihn rankommt. Mein Mann kommt heute näher dran und es ist Weihnachten, Ostern und Geburtstag auf einem Tag (äh und natürlich der Hochzeitstag).
Nun sind es nur noch knappe 5 Meter bis zum Jackpot, seht ihr, die Beine meines Mannes zittern. In zwei langen Schlangen kann man sich anstellen, um dem Pokal ganz nahe zu sein und natürlich von der gebuchten Profifotografin ein Foto machen zu lassen, kostet schlappe 10 Dollar, gut investiertes Geld, finden wir. Wir haben schon für ein Parkhaus mehr Geld hingeblättert.
Die Rückennummer 31, der Cup und der Spieler.
Selbst ich bin ganz aufgeregt, wird er ihn anfassen oder kurz vorher in Ohnmacht sinken.
Dann ist es endlich soweit, "Hy, I'm Christian from good old Germany, I'm a great Fan!"
Keep smiling und dann ist der Spuk schon wieder vorbei.
Angeblich hat Christian den Pott ganz leicht angefasst, aber nur für Sekunden, aus Angst sofort des Landes verwiesen zu werden, er wird wohl wochenlang seine Finger nicht waschen! Sein Originalton nachher, "was hätten die wohl gemacht, wenn ich den hochgerissen hätte?" Stellt euch also bitte einfach vor er hätte es getan, ich war jedoch zu blöd ein Foto davon zu machen, weil mir vor Schreck das Herz stehen blieb.
Das Grinsen steht ihm gut, oder?Das das Essen inzwischen kalt geworden ist, hat nicht die Bohne gestört, das war halt das Opfer.
Denn das tauschen wir ein gegen einen vollständig glücklichen Fan aus Deutschland.
Der ganze Verein wollte dann noch ein Gruppenfoto.
Vielleicht nehme ich mir noch die Zeit und retuschiere Christian in das Foto, was meint ihr?
Lisa war dann noch so nett und ist mit uns zum Gallant Wharf gefahren und hat eine kleine Sightseeing-Tour durch die nähere Umgebung gemacht, vielen Dank dafür und die wunderbare Idee, die meinen Mann so glücklich gemacht hat.
So kommen wir in den Genuss von schönen Fotos von uns Beiden.
Netter Spruch auf dem Schild, und wie wahr.
Ich liebe einfach diese schönen handgeschnitzten Schilder jeglicher Art, ob es nun die Schilder von Städtchen oder Ladengeschäften sind, hier merkt man, die Kanadier haben einen Lieblingswerkstoff und der heißt Holz.
Und das fand ich ja mal ganz praktisch, die haben einen eigenen Elevator an der Außenseite ihres Hauses und das mitten im Wald.
Nachdem wir uns von Lisa verabschiedet haben, hoffentlich werden wir uns noch einmal wiedersehen, fahren wir wenigstens mal gucken, was die wohl schönste Aussicht auf Vancouver, die hier im Angebot ist. Für uns einfach unmöglich zu befahren, aber für alle ohne Höhenangst ein "Must have".
Die Seilbahn auf den Grouse Mountain hinauf.
Auch die Capilano Suspension Bridge ist nicht zu verachten, Adrenalin pur, sie steht leider auch nicht auf unserer Speisekarte.
Nur gucken, nicht anfassen, heißt es hier leider für uns.
Das ist wieder harmlos, ein Ausblick am "Prospect Point" auf die Lionsgate Bridge und den dahinter liegenden Hafen, linker Hand liegt Nord Vancouver, Rechter Hand Vancouver.
Gepfefferte Parkplatzpreise inklusive, hier gibt man übrigens sein Nummernschild in den Parkautomaten ein, bestimmt dann die Parkzeit, wirft dann Geld ein und zieht das Ticket, raffiniert, keine Chance also seine übrige Zeit zu verschenken. Das gibt es des öfteren in Vancouver oder man muss seine Parkplatztnummer eingeben, hatten wir auch schon. Meistens steht ein netter Kanadier daneben der den Touristen-Nebel lüftet und uns weiterhilft.
Dort ist Christian rübergefahren, mag ich mal am Rande erwähnen.
Ich stelle mir gerade vor, da fällt ein Container von oben ins Wasser, plums, dann ist die Wohnungseinrichtung von einem Auswanderer weg! Und das merkt noch nicht mal einer.
Ja, das Foto scheint langweilig, jedoch kann man bei näherem Hinsehen, die Schneise erkennen, die die Seilbahn am Grouse Mountain in den Berg geschnitten hat.
Wir nehmen noch kurz ein Schattenbad, denn Leute, in der Sonne ist es echt zu warm, wir haben hier 26 Grad.
Und falls jemand auf die Idee kommt die Tiere nicht nur zu fotografieren, sondern sie anzufassen oder mitzunehmen, hier, besonders an die Asiaten, ein Warnhinweis.
Auf dem Rückweg fahren wir an meinem Lieblingsbaum vorbei, den habe ich schon einmal fotografiert, im letzten Jahr und ich bin froh, er ist nicht der kanadischen Abholzung zur Fertigung von Möbeln zum Opfer gefallen.
Wenn man auf der Dachterrasse in seinem Schatten sitzen kann, muss die Welt doch einfach schön sein.
Belebt wird die Stadt aber auch an anderer Stelle.
Und was letztes Jahr noch im Bau war, ist diese Jahr fertiggestellt.
Ich kann nicht anders, ich bin inspired. Schließlich komme ich aus dem gestaltenden Gewerbe und ihr müsst euch nicht wundern, wenn Großburgwedel bald so nette Werbebanner bekommt.
Und wer die Einzelbanner übersieht, bekommt auch mal ein paar mehr um die Ohren geschlagen.
Dachgärten sind hier sehr beliebt und nett anzusehen.
Aber auch sonst wird die Großstadt weitestgehend grün belassen.
Ha, haltet euch fest die Schaufensterbeschrifter können einpacken, was in Deutschland mit Plastikfolie erledigt wird, welche einfach aufgerakelt wird, malt hier ein Chinese in mühevoller Handarbeit mit Pinselchen und Farbpalette auf die Scheiben. Du fasst es nicht! Dahinter wird einfach eine handgemalte Schablone geklebt, damit er sich nicht vermalt und in der Spur bleibt. Hier ticken die Uhren einfach langsamer.
Bald sind wir zurück in unserem Wohngebiet.
Typische, beschauliche Holzhäuschen, meistens mit Appartement im Souterrain und im ersten Stock die normale Wohnung.
Ruhig ist es hier, die Häuser stehen jedoch keine 1,5 Meter von einander entfernt und wir können dem Nachbarn ins Badezimmerfenster greifen, naja, wenn wir wollen würden.
Und das linke ist unser Zuhause für ganze fünf Tage, wir wohnen unten, das privat angemietete Appartement gefällt uns gut, wir haben alles, was wir brauchen.
Die Büsche im Vordergrund sind übrigens typisch hier, das ist das Zeug was bei uns auf dem Friedhof angepflanzt wird, weils so gut wie kein Wasser braucht (meine Mama wüsste jetzt sofort wie es heißt), sieht aber hier nett aus.
Und das ist der Blick aus unserem Wohnzimmer, wir sind nur 15 Minuten von Downtown entfernt und unser Auto parkt sicher auf der Straße, das hat doch was.
Nun aber erst einmal ein fröhliches Tschüssi von hier aus.
Tagesberichte kosten viel Zeit und wir wollen ja noch möglichst viel sehen von der großen Stadt Victoria.
Ganz liebe Grüße
Edda & Christian
Auch in Vancouver haben wir uns für eine private Unterkunft entschieden.
Von hier aus können wir in ca. 15 Minuten in Downtown sein.















































































































































































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